„Iiszapfe zum Schlozze – Gedichte und Geschichte(n)“

Zum 100jährigen Bestehen 
legt die Trachtengruppe Alt-Radolfzell 
die Mundartgedichte ihres Gründers neu auf 

Sentimental romantisch, humorig, ja sogar spitzfindig sind die in Radolfzeller Mundart verfassten Gedichte von Pfarrer Hermann Sernatinger (1870 – 1950)

Im Jahr 1911 zunächst in der örtlichen Zeitung veröffentlicht, wurden sie später unter dem Titel „Iiszapfe zum Schlozze – vu me Seehas“ in einem Büchlein zusammengefasst, das erstmals 1938 unter diesem Titel und zuletzt 1989 in einfacher Form aufgelegt wurde. Damals noch illustriert mit zwölf Reproduktionen von Holzschnitten des Künstlers Wilhelm Müllerzell.

Doch nicht nur dem Radolfzeller Dialekt hatte sich Hermann Sernatinger verschrieben. 

Er war geradezu beseelt von der Idee, eine Trachtengruppe in seiner Heimatstadt zu gründen, was ihm 1921 tatsächlich gelang. Ein Vorhaben, das nicht nur mit dem sentimental-romantischen Gemüt Hermann Sernatingers harmonierte, sondern sehr gut in den damals vorherrschenden Zeitgeist passte, der auch andernorts zu Neugründungen von Trachtengruppen führte. 

In diesem Jahr nun feiert die Trachtengruppe „Alt-Radolfzell“ ihr 100jähriges Bestehen. 

Anlass genug, die Gedichte des Gründervaters noch einmal in die Hand zu nehmen, um ihnen einen neuen und gleichzeitig moderneren Rahmen zu geben. 

Die Mundartgedichte Hermann Sernatingers wurden ergänzt durch hochdeutsche „Anleitungen“ zum besseren Verständnis für all’ jene, die nicht mit der Radolfzeller Mundart aufgewachsen sind. Unter dem Stichwort „no ebbes“ sind diese „Anleitungen“ versehen mit ergänzenden Informationen zur Radolfzeller Geschichte oder Begebenheiten, die sich in den Gedichten oft Anekdoten gleich finden. Gleichzeitig hat das Buch gegenüber früheren Ausgaben eine deutliche inhaltliche Erweiterung erfahren durch ausführliche Texte zum Leben Hermann Sernatingers sowie der Geschichte der „Trachtengruppe Alt-Radolfzell“. 

Vorangestellt gibt ein Einführungstext nicht nur einen Ausblick auf das, was den Leser und die Leserin in dem Buch erwartet, sondern auch einen Einblick in den Dialekt sowie den gesellschaftlichen Umgang und Stellenwert der Mundart.

Kongenial ergänzt sind die überarbeiteten Texte durch die Illustrationen des Radolfzeller Malers und Grafikers Christian Dierks. In seiner unvergleichlichen Art zu Zeichnen und zu Malen lässt er Inhalte optisch lebendig werden, was schon beim Blick auf den Einband zu erkennen ist. Für die Idee, Konzeption und Realisierung des Buches sowie für die Erstellung der Texte zeichnet Brigitte Robers, Textmanufaktur Silben-Hain, verantwortlich. Das Vorwort stammt aus der Feder von Radolfzells Stadtpfarrer Heinz Vogel. Gedruckt wurde das Buch in der Radolfzeller Druckerei Zabel.

 

Erhältlich 
ist das – 75 Seiten umfassende – Buch ab sofort bei 

 

Die ursprünglich für den 11. März in der Stadtbibliothek vorgesehene Buchpräsentation wird online über ein Video zu sehen sein.

Bestellung

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Kosten pro Buch: 19,50 €

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